Sölden-Gletscherparty
Eigentlich waren wir wirklich nur zum Skifahren gekommen. Aber dann kam halt doch alles ein bisserl anders...
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Kalli und Golo hören den Berg rufen. Also haben wir keine Wahl.
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Obwohl Alex das anders sieht.
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Und ich eigentlich auch.
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Jeder bereitet sich auf seine Art vor. Golo nimmt das Nasenpflaster...
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... wir nehmen ein Bierchen...
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...und Christof? Pfui. Hier beweist er, dass er kein Klubsäufer, sondern
ein Zugelaufener ist. Und das mit einem Havana-T-Shirt!
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Rauchen ist gesundheitsschädlich. Deswegen lässt Phil die Finger von
Zigaretten.
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Erste Rast. Kalli und Phil denken, "H" bedeutet "Hosen
auf und Wasser marsch!"
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Das ist er übrigens. (Der Berg, der gerufen hat.)
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Wir sind da!
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"Hiermit erkläre ich, Prinz Kalli, Kraft meines Amtes als Kölner
Ehrenprinz, diesen Berg zum Deutschen Hoheitsgebiet."
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Das wird gleich amtlich gemacht.
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Klarstellung in eigener Sache. Es soll niemand behaupten, wir würden mit
unseren Urlaubszielen hinterm Berg halten!
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Werbung muss auch sein. Das Aufkleben hat wirklich Spaß gemacht!
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Was ist schon eine Gletscherparty ohne Mischpult, Plattenspieler,...
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...Kühlschrank,...
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...Grill,...
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...eine gut sortierte Bar,...
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...Vodka in 5-Liter-Flaschen...
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...und einen aufblasbaren Kaktus??
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Damit auch wirklich JEDER weiß, welche Nation für die Show
verantwortlich zeichnet!
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Ein neuer Protagonist kommt ins Spiel: Das Schlauchboot.
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Aber der Reihe nach. Hier unser Publikum. Das musste sich einiges
gefallen lassen:
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Kleider machen Leute. Das kann aber auch in die Hose(!) gehen.
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"Das hättet Ihr mir aber sagen müssen, dass das Becken nicht
beheizt ist!"
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Wasserski?
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Da lachen ja die Hühner!
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Eine Prinzentour durch den Pool? Mal ehrlich: Bootfahren im Wasser ist
doch langweilig.
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Das geht besser. Auf zur Alternativ-Bootstour.
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Die Skifahrer haben sofort respektvoll Platz gemacht. Warum, das
erfährst Du hier!
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Ein paar kölsche Karnevalslieder gab's als Zugabe.
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Bootfahren und singen ist anstrengend. Zeit für HappaHappa, das wir zum
Teil sogar an Schaulustige. verkaufen konnten (natürlich zum
Selbstkostenpreis, liebes Finanzamt!)
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Und dann ein bisserl ausruhen. Geistreicher Kommentar eines
Schaulustigen: "Mit Skifahr'n habt Ihr aber nicht soviel am Hut!?"
Versteht sich von selbst, dass wir auf eine verbale Antwort verzichteten.
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Stattdessen hielten wir uns weiter an das Motto:
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"Wenn Du eine Bewegung vermeiden kannst - egal, welche -, dann tu
es!"
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Ach ja, erwähnte ich den Fernseher (Mitte links) als unentbehrliches und ebenso
ungenutztes Utensil schon?
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Nach einigen Stunden Dauerberieselung war die erste Box kaputt.
Also hat Kalli sie bestraft. Das blieb nicht ohne Folgen! Unbedingt laden:
Die Boxenvernichtung
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Natürlich gibt's hier ein Fahndungsfoto. Wenn Ihr diese Karre seht: Tür
auf, Fahrer raus, Faust auf linkes Auge, Faust auf rechts Auge, Fahrer rein,
Tür zu, herkommen und Freibier abholen. Danke im Namen von Kalli!
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Aus unerfindlichen Gründen wurden die Schluchtenscheißer unserer
überdrüssig und haben uns nett gebeten, den Platz zu räumen.
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Wir waren schwer beeindruckt!
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Aber irgendwann rief dann doch die Heimat. Ein zünftiger Gruß zum
Abschied.
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Das einzige, was wir zurückließen, war ein Haufen verstörter Öschis und Sportcarrés. |